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Die Scheidung als Risikofaktor für die seelische Gesundheit

Eine Ehescheidung scheint in der modernen Welt schon fast zur Normalität zu werden. Jede dritte Ehe wird geschieden. Fast jeder hat in seinem unmittelbaren Umfeld Paare, die geschieden sind, getrennt leben oder bei denen es so kriselt, dass ein Trennung droht. Auch ein Zusammenbleiben der Kinder wegen ist heutzutage kein Argument mehr.

Dass dies alles nicht reibungslos von statten geht, verwundert nicht. Dass aber die Gesundheit trotz allem Konsens dauerhaft leiden kann, ist vielen nicht bewusst, was das Risiko noch erhöht, wenn man sich nicht rechtzeitig Hilfe holt.

Streitereien und Paarkrisen schüren Ängste

Ein Ehekrieg belastet nicht nur die Kinder, sondern auch die Partner. Je länger eine Beziehung gedauert hat, um so größer die damit verbundenen Verlustängste, selbst wenn man sich nichts mehr zu sagen hat. Weil man nicht weiß, ob man die vielen Anforderungen des Lebens auch allein meistert.

Nach langen Ehejahren und Kindererziehungszeiten sehen sich Frauen dabei häufig nicht nur in einer finanziellen Falle sondern fürchten den Alltag, in denen ikein Mann die schwere Lasten schleppt oder kleine Reparaturen übernimmt.

Männer haben oft große Verlustängste, weil die Frau ihnen den Rücken frei gehalten hatte. Sie fürchten die fehlende Versorgung, den Partner, der sich gekümmert und das Zuhause zu einem Rückzugsort gestaltet hat, in dem man sich vor den Anforderungen im beruflichen Alltag entspannen konnte.

Die seelische Krise nach der Trennung

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stevepb / pixabay.com (public domain)
Nach der Trennung hinterlässt auch ein Partner, mit dem man sich nicht mehr verstanden hat, ein Loch, das ebenfalls um so größer ist, je länger die Beziehung gedauert hat. Nicht nur der verlassene Partner empfindet nach der Trennung eine Leere bis hin zu Einsamkeit, wenn plötzlich die große Stille eingekehrt ist. Die vermeintlich frei gewordenen Kapazitäten werden nicht selten durch neue Aufgaben geschluckt, die bislang der Partner übernommen hat. Für viele Dinge muss man plötzlich um Hilfe bitten oder jemanden dafür bezahlen, was eine zusätzliche Belastung sein kann.

Nicht selten entwickelt sich daher Trennungskrises zu Lebenskrisen, die nach ein paar Wochen noch lange nicht bewältigt ist, die monate- ja sogar jahrelang andauern können, weil einem der Alltag nicht mehr gelingt, der Sinn verloren gegangen ist und damit sowohl Privat- als auch Berufsleben leidet .

Seelische Belastungen beeinträchtigen auf Dauer die gesamte Gesundheit. Nicht von ungefähr sinkt die Lebenserwartung bei Partnern mit Trennungsschmerz erheblich. Das Risiko für Infektionen, chronische Erkrankungen und Depressionen steigt, woraus sich echte berufliche Krisen entwickeln können, welche die seelische Belastung weiter erhöhen. Ein Teufelskreis entsteht.

Hilfen in der Not

Wichtig ist es, dass sich Partner vor, während und nach der Trennung schnellstmöglich um Hilfe bemühen, damit nicht nur die seelische Belastung aufgefangen werden kann, sondern beizeiten Menschen bei er Hand sind, die mit anpacken und die Alltagshürden erst gar nicht unüberwindlichen Bergen entstehen lassen. Die als Gesprächspartner, Zuhörer, Helfer in der Not und auch als Ratgeber zur Seite stehen, wenn man sie braucht.

Daneben sollte man sich auch rechtzeitig professionelle Hilfe suchen. Zum Arzt gehen, Beratungsstellen aufsuchen und natürlich nicht zuletzt einen versierten Anwalt engagieren, der die eigenen Interessen verteidigt und hilft, dass ein Scheidungskrieg sich nicht auch noch an Finanzen und Gütern auf persönlicher Ebene aufreibt. Ein versierter Anwalt bedeutet ein Fachanwalt oder eine Fachanwältin für Familienrecht, wie man sie unter ute-schniering.de finden kann. Denn der Fachanwalt hält den Rücken frei, was die Scheidungsregelung anbelangt und nimmt einem damit schon einmal einen großen Teil der Sorgen ab, so dass man den Kopf frei bekommt, sich um die vielen anderen Dinge zu kümmern, die geregelt werden müssen.

Je besser das Leben für die Zeit nach der Trennung geregelt wird, um so geringer ist auch die seelische Belastung und um so größer die Chance, dass diese nach absehbarer Zeit ganz wegfällt. Damit bekommt auch Gesamtgesundheit eine Chance.

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