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Bandscheibenvorfall trotz Sport?

Schmerzen im Rücken können auf Bandscheibenvorfall hinweisen

Sport ist gesund und trägt dazu bei, dass man beweglich und fit bleibt. Dennoch birgt sportliche Betätigung auch ein gewisses Risiko. Selbst vor einem Bandscheibenvorfall schützt regelmäßiger Sport nicht. Ein Bandscheibenvorfall äußert sich durch heftige Schmerzen. Diese können von der Halswirbelsäule bis in den Lendenwirbelbereich ziehen und sogar in Beine und Arme ausstrahlen. Überlastungen oder falsche Bewegungsmuster sind auch im Sport keine Seltenheit und können Wirbelsäulenerkrankungen verursachen. Neben einem Bandscheibenvorfall können ebenso degenerative Veränderungen für starke Rückenschmerzen verantwortlich sein. Ab einem gewissen Alter sind diese durchaus auch bei Sportlern normal. Eine Bandscheibe besteht aus einem Gallertkern im Inneren, der von einem äußeren Ring umgeben ist. Als normale Alterserscheinung können durch die Reduktion von Wasser im äußeren Ring Risse entstehen. Oftmals wirken sich einseitige Belastungen und Haltungsfehler positiv auf diesen Vorgang aus. Zusätzlich sorgt eine Höhenminderung für eine zunehmende Instabilität der Bandscheibe. Das Bandscheibengewebe kann austreten und auf bestimmte Nervenwurzeln drücken, was zu den starken Schmerzen und zudem zu Sensibilitätsminderungen und Lähmungserscheinungen führt. Sogar Harnverhalt und Probleme beim Stuhlgang sind häufige Folgen eines Bandscheibenvorfalls. Tritt der Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich auf, können Schwindel und Übelkeit dazu kommen. Häufig entsteht der Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Betroffen ist oft die Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren. Weiterhin werden unterschiedliche Schweregrade unterschieden, von der Vorwölbung bis zum Austritt des Bandscheibengewebes. Um festzustellen, ob tatsächlich ein Bandscheibenvorfall vorliegt, werden üblicherweise MRT oder CT Untersuchungen durchgeführt, denn nicht immer lässt sich ein Bandscheibenvorfall anhand einer Röntgenaufnahme feststellen. Erkrankungen, die ähnliche Beschwerden, wie die bei einem Bandscheibenvorfall hervorrufen, sind Entzündungen, der bekannte Hexenschuss oder Tumorerkrankungen.

Bandscheibenvorfall häufige Sportverletzung?

Oft sind Brust- und Lendenwirbelbereich betroffen, wenn eine Sportverletzung vorliegt. Zieht man sich eine Verletzung im Halswirbelbereich zu, ist diese teilweise mit einem Schädelhirntrauma verbunden. Skifahren oder Snowboardfahren können im Falle eines Unfalls zu Verletzungen im Wirbelsäulenbereich führen. Die Pistenverhältnisse oder das Wetter können Unfälle bei diesen Sportarten begünstigen. Doch auch Turner, Drachenflieger und sogar Taucher sind vor Wirbelsäulenverletzungen nicht gefeit. Das Rugby oder American Football ebenfalls ein diesbezügliches Risiko darstellen, kann sich sicher jeder vorstellen. Tennisspieler oder Golfer leiden eher infolge einer Überlastung unter einer Wirbelsäulenerkrankung. Degeneration oder Faserrisse sind dabei eher zu erwarten als ein Bandscheibenvorfall. Dennoch kann man im Allgemeinen sagen, dass Wirbelsäulenschäden bei Sportlern weniger häufig auftreten. Oft kommt man mit einer zwar schmerzhaften, jedoch eher harmlosen Prellung davon. Und nicht immer ist die Operation das Mittel der Wahl, wie auch Dr. Al-Khalaf meint.

Konservative Therapie oder Operation?

Ob Bandscheibenvorfall Kempten oder Bandscheibenvorfall Allgäu, es gibt keine Region in Deutschland, die durch eine besonders hohe Zahl von Bandscheibenvorfällen hervorsticht. Doch auch, wenn das Phänomen bundesweit auftritt, ist ein kompetenter Facharzt entscheidend, zu dem man Vertrauen aufbauen kann. Untersuchungen bestimmter Gesellschaften zeigen, dass bei Weitem nicht immer eine Operation notwendig ist, um Bandscheibenvorfälle zu behandeln. Die Mehrzahl der Bandscheibenvorfälle lässt sich konservativ behandeln. Orthopäden und Physiotherapeuten sind für Betroffene wichtige Ansprechpartner. Kommt es allerdings zu Sensibilitätsstörungen oder Lähmungserscheinungen kann es sein, dass man um eine Operation nicht herumkommt. Im Vordergrund stehen die Schmerzbehandlung und die Wiederherstellung der Mobilität. Dadurch wird verhindert, dass sich die Beschwerden chronifizieren. Gerade für Sportler ist es von Bedeutung, dass sie rasch die gewohnte Lebensqualität wieder erreichen. Der Arzt des Vertrauens wird sicher versuchen, Alternativen zu Operation aufzuzeigen, wobei es durchaus üblich ist, eine Zweitmeinung einzuholen. Infiltrationen sowie minimal-invasive Maßnahmen stehen heutzutage bei der Behandlung weit oben. Um bleibende Schäden zu vermeiden, muss man sich dennoch hin und wieder für eine Operation entscheiden. Bevor man allerdings diesen Schritt geht, sollte man sich ausführlich beraten lassen und Vor- bzw. Nachteile genau abwägen. Die Entscheidung muss nicht sofort beim Arzt getroffen werden. Eine gewisse Bedenkzeit kann hilfreich sein.

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