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Erholung beim Sport

Sport sollte der Erholung dienen. Das mag wie eine Selbstverständlichkeit klingen, doch wenn man sich so manche Zeitgenossen ansieht, die sich verbissen in ihren Sport hinein zu steigern glauben, dann scheint jene Freizeitgestaltung, die eigentlich einen Kontrast zum Stress im Berufsleben setzen soll, nicht minder anstrengend zu sein. Wo ist nur die geruhsame Wanderung durch den Wald geblieben? Heute marschieren Nordish-Walker eilig durch die Wanderwege (um nicht zu sagen, sie gehen am Stock) und der Geocacher sieht vor lauter Suche nach Plastikdöschen im Wald die Bäume nicht mehr.

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© Ibefisch / pixelio.de
Schon in den Mannschaften des Jugendsports beginnt der Leistungsdruck, und haben ihn die jungen Mitspieler noch nicht verinnerlicht, dann wissen Trainer und Eltern bestens, diese Botschaft bestens an die Jugend weiter zu geben. Diese Entwicklung ist auch nicht verwunderlich, denn wer sind unsere großen Vorbilder des Sports? Es sind nicht der lustige Onkel von nebenan, der beim Freizeitsport etwas Erholung vom Alltag sucht, sondern die Leistungssportler aus den Medien. Doch all zu gesund sind diese medialen Größen nun wirklich nicht immer. Regelmäßige Krankenhausaufenthalte sind nur beim Fußball-Profi an der Tagesordnung und die Grenzen zwischen legalen und illegalen leistungssteigernden Substanzen sind rein virtuell auf Papier geschrieben. Schon in jungen Jahren neigen Sportler dazu, sich an dieser Idee zu orientieren.

Sport kann so viel mehr bedeuten als nur eine Focussierung auf den Leistungsgedanken. Sportliche Aktivitäten halten den Körper und die Seele fit. Sport fördert das soziale Miteinander und nicht nur das Gegeneinander. Insbesondere im Mannschaftssport kann man sein Talent entfalten, im Team zu interagieren und zum Teamspieler zu werden. Viele Sportarten bringen nicht nur den jungen Menschen wieder an die frische Luft und wer regelmäßig Sport treibt, hat gute Chancen länger gesund zu bleiben.

Es gibt den richtigen Sport für jedes Alter und die Angst vor Verletzungsgefahr sollte kein Grund sein, auf regelmäßige Bewegung zu verzichten, denn gewiss führt nicht jeder Sport sofort ins Krankenhaus. Wer sich sportlichen Aktivitäten hingibt, sollte stets im Blick behalten, welches Ziel er denn verfolgt: Soll auch während der Freizeit der Leistungsgedanke im Vordergrund stehen und den Sport zu einer weiteren Quelle von Streß und Versagensängsten machen oder ist es nicht viel interessanter einen Kontrast zum Alltags- und Berufsleben zu finden und die Grenzen zwischen Sport und Wellness zu Fluss werden lassen. So kann ein wöchentlicher Besuch im Wellness-Bad diesem Gedanken manchmal näher kommen als die Mitgliedschaft in einem Sportverein.

Ein Sport wird nicht dadurch interessant, dass er als Trendsport gerade durch die Medien wandert. Manchmal ist ein altmodisches Badminton-Spiel in einer Sporthalle, die dies noch anbietet, unterhaltsamer als nach Nacheifern der aktuellen Trends. Und wer Sportfreunde findet, mit denen er das gemeinsame Hobby über Jahre hinweg zu einer regelmäßigen Beschäftigung werden lassen kann, der stärkt nicht nur seine Muskeln sondern auch die sozialen Beziehungen zu seinen Mitmenschen.

Manchmal macht es auch viel mehr Spaß unterschiedliche Sportarten auszuprobieren, als eine einzige Disziplin zu perfektionieren. Immer mehr Spaßsportler „zappen“ durch die Möglichkeiten des Sports und haben auch keine Scheu mehr, sich gelegentlich vor den argwöhnischen Blicken der Profis zu blamieren. Denn Spaß am Sport kann eigentlich niemals wirklich zur Blamage werden.

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